
Gerontologie Geriatrie Altenpflege Krankenpflege
Viele Senioren denken daran, dass sie im Alter Hilfe und Pflege benötigen könnten. Wenige Senioren aber machen konkrete Pläne für eine Situation der Pflege- und Hilfebedürftigkeit, obwohl Pflegebedürftigkeit und chronische Krankheit Familien oft vor Zerreißproben stellt. Überforderungen und Überstrapazierungen sind in der häuslichen Pflege bei langwierigen Pflegeverhältnissen vertraute Erscheinungen.
Der Anteil an pflege- und hilfsbedürftigen Menschen im Alter, liegt in der Gruppe der 65- bis 69jährigen Senioren bei 2-3 Prozent, in der Gruppe der 75-bis 79jährigen Senioren bei 8-9 Prozent und von den 85jährigen Senioren brauchen ca. 40 Prozent Hilfe und Pflege. 16 Prozent der auf Pflege angewiesenen Senioren in Privathaushalten nehmen ambulante Pflegedienste in Anspruch.
Ambulante Pflege ist als familienergänzende Leistung konzipiert und es kommen nicht alle pflegebedürftigen Senioren in den Genuss von Leistungen der Pflegeversicherung. Senioren, die nur leichte Beeinträchtigungen aufweisen, sind von den Leistungen der Pflegeversicherung ausgeschlossen (sog. Pflegestufe 0).
Folgender Link enthält eine tabellarische
Leistungsübersicht der Pflegeversicherung (Jahr 2000), die
Senioren aufzeigt, wieviel in welcher Pflegestufe in Form von
Sach-, Geld- oder Kombinationsleistung ausbezahlt wird. Wird die
Pflege durch Angehörige durchgeführt und durch ambulante
Pflegedienste ergänzt, leistet die Pflegeversicherung
entsprechend der prozentualen Inanspruchnahme des
Pflegedienstes.
Pflegestufen der
Pflegeversicherung