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Ambulante PflegeInternational besteht Einigkeit darüber, dass die Pflege in unterschiedlichen Bereichen und auf verschiedenen Ebenen des Sozial- und Gesundheitswesens einen bedeutenden Anteil an der Bewältigung dieser Herausforderungen leistet. Nach den Vorstellungen der Weltgesundheitsorganisation obliegt ihr die zentrale Aufgabe, sowohl gesunde als auch kranke Menschen bei dem Erhalt oder der Wiedererlangung ihrer bedrohten Gesundheit, sowie bei der Bewältigung des Lebens mit Krankheit und Tod zu unterstützen und ihnen dabei ein hohes Maß an Unabhängigkeit und individueller Selbstbestimmung zu bewahren (WHO 1995: 14). 12 Diesem umfassenden Aufgabenprofil liegt ein Paradigmenwechsel von der Krankheits- hin zur Gesundheitsorientierung zu Grunde, der international bestimmend für die Identität der Pflege geworden ist. Diesen Paradigmenwechsel nachzuvollziehen und verbunden damit eine Modernisierung der Pflege einzuleiten, ist eine – wenngleich mit großer zeitlicher Verspätung – auch in Deutschland unlängst angenommene Herausforderung. Dies schlägt sich auch in der ambulanten Pflege nieder, einem in Übereinstimmung mit internationalen Trends zunehmend an Bedeutung gewinnenden Versorgungsbereich. Indem die ambulante Pflege in den Mittelpunkt der nachfolgenden Ausführungen gerückt wird, richtet sich die Aufmerksamkeit auf einen Versorgungsbereich, der – obschon lange Zeit unbeachtet – in jüngster Zeit zum Angriffspunkt zahlreicher Reformen erklärt wurde. An prominenter Stelle ist hier die Einführung der Gesetzlichen Pflegeversicherung zu nennen, deren Auswirkungen weit über die Neuordnung der Finanzierungsgrundlagen ambulanter Pflege hinausreichen. Ob es inzwischen gelungen ist, die mit dem Gesetz intendierte Neugestaltung der ambulanten Pflege einzuleiten und ein den zuvor genannten Anforderungen genügendes Hilfe- und Unterstützungsangebot zu etablieren, sollen die folgenden Ausführungen zeigen. 12 " ... to assist the individual, sick or well, in the performance of those activities contributing to health or its recovery (or to peaceful death) that he would perform unaided if he had the necessary strength, will or knowledge. And to do this in such a way as to help him gain independency as rapidly as possible." (WHO 1995: 14) |
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Ambulante PflegeFinanzierung ambulanter PflegeleistungenEntwicklungsstand und –trends in der ambulanten PflegeLeistungsfähigkeit und Grenzen ambulanter Pflege nach Einführung des SGB XIProbleme spezieller NutzergruppenFazitTeilstationäre pflegerische Versorgung: TagespflegeQuantitative Entwicklung des AngebotesTagespflege als Leistung des SGBZielgruppen der TagespflegeProbleme und PerspektivenStationäre pflegerische Versorgung älterer Menschen – ausgewählte AspekteStatistische Angaben zu den HeimenDie Bewohner der HeimeDie Beschäftigten in den stationären EinrichtungenPflegequalität und PflegestandardsHeime – Sichere Orte des Lebens im Alter?AusblickPflegequalifizierung im WandelBerufliche Bildung in der AltenpflegeWeiterbildung in pflegerischen BerufenAkademische Qualifizierung im Pflegebereich |
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