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Erwerbsbeteiligung
Erwerbsbeteiligung, Erwerbslosigkeit und Erwerbsformen Älterer

Die Altersgruppe der 15- bis 64-jährigen Wohnbevölkerung wird in der demographischen und arbeitsmarktpolitischen Diskussion als das Erwerbspersonenpotenzial bezeichnet.28 Bei der statistischen Erfassung der Erwerbstätigkeit (Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes) wird das Erwerbspersonenpotenzial nach Erwerbspersonen und Nicht-Erwerbspersonen unterschieden. Die Erwerbspersonen werden differenziert nach Erwerbstätigen und Erwerbslosen. Zu den Erwerbstätigen werden alle diejenigen gezählt, die zum Befragungszeitpunkt angeben, einer Tätigkeit nachzugehen, unabhängig davon, ob es sich um eine sozialversicherungspflichtige oder eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung handelt sowie unabhängig von der Art und der Dauer der Tätigkeit. Zu den Erwerbslosen werden diejenigen gezählt, die äußern, keiner Erwerbsarbeit nachzugaben, aber an der Aufnahme einer Tätigkeit interessiert zu sein. Bei den Nichterwerbspersonen handelt es sich um Personen, die keine auf Erwerb ausgerichtete Tätigkeit ausüben und zum Zeitpunkt der Befragung auch nicht suchen. Ein Teil dieses Personenkreises wird auch als "Stille Reserve" bezeichnet (Holst & Schupp 1998; Holst 1998; Fuchs 1998). Die Erwerbsquoten geben das Verhältnis von Erwerbspersonen zum Erwerbspersonenpotenzial insgesamt wieder. Altersspezifische Erwerbsquoten berücksicht igen die Bevölkerung in der jeweiligen Altersgruppe. Eine ausführliche Darstellung findet sich bei Behrend (1999). Da sich die Erwerbsbeteiligung in den alten und neuen Bundesländern deutlich unterscheidet, wird die Situation in den beiden Regionen Deutschlands getrennt dargestellt.
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