Fazit


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Die Arbeitswelt wird sich durch technologische Innovationen und den strukturellen Wandel der Wirtschaftsektoren weiter verändern. Doch nicht allein technologische Fortschritte, sondern auch langfristige demographische Entwicklungen werden die Ursache hierfür sein. Schon seit längerem nimmt die jährliche Zahl der ins Erwerbsleben eintretenden jungen Menschen ab. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken, insbesondere wenn zu den langfristigen Auswirkungen des allgemeinen Geburtenrückgangs noch die Effekte des starken Geburtenrückgangs in Ostdeutschland nach der Wende hinzukommen. Das nachwachsende inländische Arbeitskräftepotenzial wird sich demographisch bedingt deutlich verringern. Dies legt durchaus nahe, ältere Arbeitnehmer in Zukunft länger im Arbeitsleben zu halten. Gegenwärtig werden die Ressourcen älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt allerdings nur wenig geschätzt, und die Ressourcen der Arbeitswelt sind älteren Arbeitnehmern zunehmend schwieriger zugänglich. Die seit Jahren feststellbare Ausgliederung älterer Arbeitnehmer aus dem Berufsleben hat nicht abgenommen. Es sind vor allem ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die überproportional von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Dabei kann von einer generellen Abnahme der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nicht die Rede sein. Kompensatorische Faktoren, wie etwa Berufserfahrung und im Berufsleben erworbene soziale Kompetenzen spielen eine erhebliche und positive Rolle bei der Aufrechterhaltung beruflicher Leistungsfähigkeit. Große Bedeutung kommt zudem den gesundheitsrelevanten Merkmalen des Arbeitsplatzes zu: Belastungen und Stress am Arbeitsplatz können Gesundheit und Leistungsfähigkeit älterwerdender Arbeitnehmer negativ beeinflussen. Umgekehrt sind herausfordernde Tätigkeiten und kontinuierliche Weiterbildung der Qualifikation und Leistungsfähigkeit älterwerdender Arbeitnehmer förderlich. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, aber auch aus gerontologischer und sozial- bzw. arbeitsrechtlicher Sicht wird die Anhebung der Altersgrenzen diskutiert, um Rahmenbedingungen für einen längeren Verbleib im Erwerbsleben zu schaffen. Bis sich die Nachfrage nach Arbeitskräften (auch nach älteren Arbeitnehmern) verstärkt, müssen jedoch flankierende Maßnahmen eingesetzt werden, die dazu beitragen, die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen oder den vorgezogenen Übergang in den Ruhestand materiell abzustützen. Angesichts einer zukünftig stärkeren Nachfrage nach älteren Arbeitnehmern sind zudem präventive Konzepte notwendig, die bereits bei den mittleren Altersgruppen ansetzen und deren betriebliche Integration langfristig, auch bei fortschreitendem Alter ermöglichen.

 
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Der Übergang in die Rente

Entwicklung der Rentenzugangspfade

Rentenzugangsgeschehen bei Männern

Rentenzugangsgeschehen bei Frauen

Formen des Übergangs in den Ruhestand

Entwicklung der Rentenzugangsmöglichkeiten

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