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VermögensbeständeDer folgende Abschnitt enthält einige Informationen über den Vermögensbestand von Haushalten älterer Menschen. Da das arithmetische Mittel von so genannten "Ausreißern" stark
beeinflusst wird 58, findet im Folgenden der Median59 als Mittelwert zur Beschreibung der
zentralen Lage der Vermögensverteilung Verwendung. Durchschnittlicher Nettogeldvermögensbestand (Median) 1993 und Variationskoeffizient,gewichtet, Bezugspersonen ab 55 Jahren
/ = Keine Aussage möglich, da die Zellenbesetzung mit n <25 unzureichend ist. ( ) = Der Aussagewert ist eingeschränkt, da die Zellenbesetzung mit 25 £ n < 100 unzureichend ist. Quelle:Fachinger 1999, Tab. 54, auf der Basis des Grundfiles der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1993. Mehr noch als bei den Einkommen liegt für Vermögen eine beträchtliche Streuung vor: "So entfielen 1993 auf die Hälfte der Senioren- Haushalte nur 10 Prozent (Westdeutsch- land) bzw. 19 Prozent (Ostdeutschland) des jeweiligen Geldvermögens sowie 1998 knapp 27 Prozent
bzw. gut 20 Prozent des Immobilienvermögens."62
Bestand des Nettogeldvermögens nach Alter auf der Grundlage der EVS ’93 – inklusive Versicherungsguthaben
Quelle: Fachinger 1999, Tab. 50, auf der Basis des Grundfiles der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1993. Die Höhe der Vermögensbestände nach einzelnen Altersklassen zeigt für 1993, dass die Bestände bis zu einem mittleren Erwachsenen- alter ansteigend sind. Dies wird häufig als Alterseffekt interpretiert. Aber man darf neben den Alters-, die Perioden- und Kohorteneffekte bei der Interpretation derartiger Angaben nicht vernachlässigen. So weist Fachinger (1998) in einem Vergleich der Vermögensbestände für Kohorten über mehrere Erhebungen der Einkommens- und Verbrauchs- stichproben hinweg nach, dass mit zunehmendem Alter bei allen Kohorten der Vermögensbestand ebenfalls zugenommen hat63. Auch zeigt sich trotz der Begrenztheit der Aussagefähigkeit von Angaben über Vermögensbestände, dass in der Nacherwerbsphase mit zunehmendem Alter die Vermögensbestände nicht wieder abgebaut werden. Dies bezieht sich hier zwar nur auf die Geldvermögen, dürfte aber tendenziell auch für die in konventionellen Vermögensrechnungen einbezogenen Gesamtvermögen gelten. Das Versorgungs- bzw. Rentenvermögen nimmt dagegen ab. 58 Ausreißer bei der Verteilung der Vermögensbestände sind einzelne, atypisch sehr hohe Werte. |
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VorwortKapitelRessourcen des Alters aus individueller und gesellschaftlicher PerspektiveWechselwirkungen zwischen individueller und gesellschaftlicher VerantwortungChancen und Anforderungen des AltersKompetenzen älterer MenschenRessourcen für ein mitverantwortliches Leben: Das Engagement älterer Menschen in sozialen Beziehungen sowie für unsere GesellschaftKapitel 2AltersbilderKapitel 3Gesundheit und Versorgungssystem als RessourceDie gesundheitliche Qualität der gewonnenen Jahre – bisherige Entwicklung und Perspektiven der behinderungsfreien LebenserwartungSomatischer GesundheitszustandPsychischer GesundheitszustandPflegebedürftigkeit — statistische AngabenGesundheits- und PflegeversorgungTherapie- und Versorgungsaspekte: Die Potenziale zur Behandlung älterer Patienten mit psychischen StörungenPflegerische VersorgungPerspektiven der Finanzierung und Vergütung einer integrierten VersorgungKapitel 4Arbeit und Arbeitswelt als RessourceErwerbsbeteiligung, Erwerbslosigkeit und Erwerbsformen ÄltererÄltere Arbeitnehmer aus betrieblicher PerspektiveZur Veränderung betrieblicher PersonalpolitikRessourcen, Einbußen und Kompensationsmöglichkeiten älterer ArbeitnehmerDer Übergang in den RuhestandKapitel 5Ökonomische Ressourcen im AlterQuellen und Determinanten der Einkommens- und Vermögenssituation im AlterZur Einkommenslage im Alter in den neunziger Jahren - Unterschiede und EntwicklungslinienHeterogenität der Einkommenslage in WestdeutschlandArmut im AlterVermögensbeständeEntwicklungstendenzen der Einkommenslage I: Einige Ergebnisse der AVID ’96Entwicklungstendenzen der Einkommenslage II: Ergebnisse der SimulationsstudienKapitel 6Soziale RessourcenAustausch und Hilfe in sozialen NetzwerkenBürgerschaftliches EngagementKapitel 7Räumliche, infrastrukturelle und technische Umwelten als RessourceKapitel 8Rechtliche Umwelt als RessourceKapitel 9Literaturliste |
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