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Die Anwartschaften aus ergänzenden SicherungssystemenIn der AVID ’96 sind Informationen zu den folgenden Formen ergänzender Alterssicherung enthalten:
Zu bedenken ist hier, dass sich diese Angaben nur auf die in der Stichprobe enthaltenen Personen beziehen und daher weder ein Gesamtbild aller Anwartschaften aus diesen Systemen liefern können noch vergleichbar sind mit den Ergebnissen der ASID-Erhebungen. Im Folgenden wird auf die freiwilligen Sicherungssysteme näher eingegangen, wobei die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst, da es sich um ein Pflichtversicherungssystem handelt, dessen Leistungshöhe in einem engen Zusammenhang mit den Leistungen aus der GRV steht, aus der Betrachtung ausgeschlossen bleibt. Die betriebliche Altersversorgung in der Privatwirtschaft bleibt danach sowohl was die erfassten Personen als auch die Höhe der Anwartschaften anbelangt sehr unterschiedlich verteilt zwischen West und Ost sowie Frauen und Männern. In Tabelle 5-17 ist sowohl der Erfassungsgrad als auch die durchschnittliche Höhe von Anwartschaften angegeben. Erfassungsgrad und durchschnittliche Höhe der Anwartschaft in der betrieblichen Altersversorgung - projizierte Anwartschaften auf Leistungen, AVID ’96
Quelle: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger / Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 2000: 72. Von den in der AVID ’96 erfassten Personen sind lediglich die westdeutschen Männer zu einem beträchtlichen Anteil von 36 Prozent in einer betrieblichen Altersversorgung erfasst. Auch die Höhe differiert erheblich. So belaufen sich 45 Prozent der westdeutschen und 40
Prozent der ostdeutschen Frauen sowie 27 Prozent der westdeutschen und 36 Prozent der ostdeutschen
Männern auf Ansprüche unter 200 DM / Monat. Andererseits haben 9 Prozent der Männer in West- und 12 Prozent der Männer in Ostdeutschland Ansprüche erworben, die über 1.400 DM / Monat betragen 66. Projizierte Anteile von Personen in der Privatwirtschaft mit Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung sowie deren durchschnittliche Höhe, AVID ’96
Quellen: Kortmann 2000. Bei den Angaben zur privaten Altersvorsorge ist einschränkend zu erwähnen, dass lediglich die auf Lebensversicherungs- und Rentenversicherungsverträgen beruhenden Ansprüche erfasst werden 67. Aber immerhin verfügen 40 Prozent der Frauen und 64 Prozent der Männer in Westdeutschland sowie 52 Prozent der Frauen und 59 Prozent der Männer in Ostdeutschland über entsprechende Anwartschaften. Die Leistungshöhe – allerdings ohne die vom Gewinn des Versicherungsunternehmens abhängigen Zahlungen – ist im Durchschnitt allerdings relativ niedrig, wie der Tabelle 5-19 zu entnehmen ist. Durchschnittliche Höhe der Anwartschaft von Personen mit Ansprüchen, projizierte Anwartschaften auf Leistungen aus einer privaten Altersvorsorge, AVID ’96
Quelle: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger / Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung 2000: 91. 66 Siehe Verband Deutscher Rentenversicherungsträger / Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (2000: 72). |
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Die Anwartschaften in der GRV und ihre Bedeutung im GesamteinkommenDie Anwartschaften aus ergänzenden Sicherungssystemen |
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