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KompensationsmöglichkeitenDie empirische Literatur zeigt sehr deutlich, dass Alter mit den grundlegenden Fähigkeiten einer Person negativ korreliert (Salthouse & Maurer 1996). Mit zunehmendem Alter verringern sich beispielsweise intelligenzbezogene Leistungen tendenziell. Arbeitsproduktivität (im Sinne der Leistungen, die eine Person an ihrem Arbeitsplatz erbringt) hängt in der Tat sehr stark von den Fähigkeiten einer Person ab: Altersunabhängige Korrelationen zwischen Intelligenz und Arbeitsleistungen sind ebenfalls von mittlerer Größe. Empirisch zeigt sich nun allerdings, dass zwischen Alter und Arbeitsleistung insgesamt kaum ein Zusammenhang besteht. Diese (scheinbare) Diskrepanz lässt sich auflösen, wenn man bedenkt, dass nicht allein Fähigkeiten, sondern ein Bündel weiterer Faktoren die Arbeitsleistung beeinflusst. Zu nennen sind hier die Komponenten Erfahrung (d.h. berufliches und betriebsspezifisches Wissen), Fertigkeiten (d.h. automatisierte technisch-organisatorische oder psychomotorische "skills") sowie andere Einflussgrößen (etwa Motivation). Insbesondere Erfahrung spielt ein große Rolle: Zwischen Erfahrung und Arbeitsleistung werden in der Regelpositive Zusammenhänge gefunden. Da in vielen Fällen mit zunehmendem Alter auch die Erfahrung wächst, kann man davon ausgehen, dass erfahrungsgebundenes Wissen und gewachseneFertigkeiten dazu beitragen, andere altersbedingte Einbußen zu kompensieren. Es ist jedoch darauf hingewiesen worden, dass Erfahrung nicht notwendig mit der Betriebszugehörigkeit zunimmt. Vielmehr sind herausfordernde Tätigkeiten oder Tätigkeitswechsel notwendig, um erfahrungsrelevant zu sein. Die Wiederkehr immer gleicher Tätigkeiten kann dagegen zu einem Abbau von Fertigkeiten und Wissen führen. |
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RessourcenEinbußenKompensationsmöglichkeitenZur Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer |
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