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Quantitative Entwicklung des AngebotesAusgehend von Erfahrungen in England sind vor mehr als 20 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland erste Tagespflegeeinrichtungen gegründet worden. Nach einer eher zaghaften Umsetzung von Konzeptionen zur Tagespflege in den ersten Jahren nach Gründung von einigen wenigen Tagespflegeeinrichtungen ist dieses Angebot in den letzten Jahren zahlenmäßig stark angewachsen, wenn es auch in Verhältnis zur quantitativen Bedeutung der ambulanten Dienste und der stationären Einrichtungen noch ein eher marginales Angebot darstellt. Inzwischen gibt es zahlreiche Tagespflegeeinrichtungen und eine große Zahl von Planungen für neue Tagespflegeeinrichtungen (Großjohann/Rückert 1990; Kremer-Preiß 1999a; Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen 1997; Gennrich 2000; Winter 1999). Tabelle 3-7: Entwicklung der Zahl der Tagespflegeeinrichtungen
Die Zahlen für die Jahre 1988 und 1993 stammen aus Befragungen der Verbände und zahlreicher Träger (vorwiegend aus dem Bereich der Freien Wohlfahrtspflege). Wenn es auch eine gewisse Untererfassung bei den Befragungen gegeben haben mag, so dürfte die Größenordnung in etwa richtig sein, da es keine regelhafte bundesweite sichere Finanzierung für Tagespflege gab. Erst mit der Einbeziehung der Leistung "Tagespflege" in das SGB XI und die parallel hierzu einsetzende Investitionsförderung der Bundesländer konnten "flächendeckend" Tagespflegeangebote entwickelt werden. Die Zahl 1.777 für das Jahr 1998 weist die Zahl der zugelassenen Einrichtungen aus; damit ist nicht sicher, ob die Einrichtung überhaupt bereits in Betrieb gegangen ist und ob sie bereits ein konkretes Platzangebot vorhält. Die Zahl der Plätze ist Ergebnis einer Hochrechnung, die von einer durchschnittlichen Platzzahl von 13 ausgeht. Dies entspricht einem Erfahrungswert, der im Rahmen einer Untersuchung des KDA in Nordrhein-Westfalen ermittelt wurde (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen 1997). Das Angebot von Tagespflege ist noch immer nicht flächendeckend vorhanden. Einige der Gründe hierfür sind weiter oben erläutert. Nach wie vor gibt es Städte und Kreise, die noch nicht über ein Tagespflegeangebot verfügen. Dass es sich noch um ein eher marginales pflegerische Leistungsangebot handelt, belegen u.a. die folgenden Daten des AOK-Bundesverbandes. Tabelle 3-8: Leistungsfälle der Tages- und der – noch kaum entwickelten – Nachtpflege sowie Leistungstage vom 1. bis zum 3. Quartal 1999a) Leistungsfälle:
Quelle: Mitteilung des
AOK-Bundesverbandes
b) Leistungstage:
Quelle: Mitteilung des
AOK-Bundesverbandes
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Ambulante PflegeFinanzierung ambulanter PflegeleistungenEntwicklungsstand und –trends in der ambulanten PflegeLeistungsfähigkeit und Grenzen ambulanter Pflege nach Einführung des SGB XIProbleme spezieller NutzergruppenFazitTeilstationäre pflegerische Versorgung: TagespflegeQuantitative Entwicklung des AngebotesTagespflege als Leistung des SGBZielgruppen der TagespflegeProbleme und PerspektivenStationäre pflegerische Versorgung älterer Menschen – ausgewählte AspekteStatistische Angaben zu den HeimenDie Bewohner der HeimeDie Beschäftigten in den stationären EinrichtungenPflegequalität und PflegestandardsHeime – Sichere Orte des Lebens im Alter?AusblickPflegequalifizierung im WandelBerufliche Bildung in der AltenpflegeWeiterbildung in pflegerischen BerufenAkademische Qualifizierung im Pflegebereich |
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