Krankenpflege, Altenpflege,Gerontologie,Geriatrie  

Der dritte Altenbericht
Zur Lage der älteren Generation

Rund um Begrifflichkeiten der Pflege

Altenpflege-Krankenpflege-Spezial
(Begriffsabrenzungen Grundpflege Behandlungspflege Funktionspflege Bezugspflege Pflegebeziehung)

Zur Berufsbezeichnung "Krankenschwester"

Ausbildung Altenpflege & Krankenpflege

Vergleich von Ausbildungsschwerpunkten der Altenpflege und Krankenpflege

Perspektiven für die Pflegeausbildung

Ausbildungsreform in der Altenpflege & Krankenpflege

Krankenpflegegesetz

Altenpflegegesetz

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Altenpflege

Ausbildungsskripte der Altenpflege & Krankenpflege
Ausbildungsskripte für den Unterricht in der Altenpflege & Krankenpflege

Auslandsanerkennung der Pflegeausbildung

Anerkennung der Pflegeausbildung im Ausland

Geschichtliche Aspekte der Pflege

Altenversorgung Altenpflege im Wandel

Überblick über die Altenversorgung im historischen Kontext

Geschichte der Altenpflege-Krankenpflege
Pflege-Fachberufe und ihr geschichtlicher Hintergrund

Altersbild
Das Altersbild im Wandel der Geschichte

Gerontologische Fachthemen:

Gerontologische Fachthemen alphabetisch sortiert.
Anlage 1

(zu § 1 Abs. 1)


A. Theoretischer und praktischer Unterricht in der Altenpflege Stundenzahl
1. Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege  
1.1. Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen
  • Alter, Gesundheit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit
  • Konzepte, Modelle und Theorien der Pflege
  • Handlungsrelevanz von Konzepten und Modellen der Pflege anhand konkreter Pflegesituationen
  • Pflegeforschung und Umsetzung von Forschungsergebnissen
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Biographiearbeit
  • Pflegerelevante Grundlagen der Ethik
1.2. Pflege alter Menschen planen, durchführen, dokumentieren und evaluieren
  • Wahrnehmung und Beobachtung
  • Pflegeprozess
  • Pflegediagnostik
  • Planung, Durchführung und Evaluation der Pflege
  • Grenzen der Pflegeplanung
  • Pflegedokumentation, EDV
120
1.3. Alte Menschen personen- und situationsbezogen pflegen
  • Pflegerelevante Grundlagen, insbesondere der Anatomie, Physiologie, Geriatrie, Gerontopsychiatrie, Psychologie, Arzneimittelkunde und Hygiene
  • Unterstützung alter Menschen bei der Selbstpflege und bei präventiven und rehabilitativen Maßnahmen
  • Pflege alter Menschen mit eingeschränkter Funktion von Sinnesorganen
  • Pflege alter Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen
  • Pflege alter Menschen mit chronischen Schmerzen
  • Pflege multimorbider alter Menschen
  • Pflege dementer und gerontopsychiatrisch veränderter alter Menschen
  • Pflege infektionskranker alter Menschen
  • Pflege und Begleitung schwerstkranker alter Menschen
  • Pflege und Begleitung sterbender alter Menschen
  • Pflege alter Menschen in existentiellen
  • Krisensituationen
  • Mitwirkung bei geriatrischen und gerontopsychiatrischen Rehabilitationskonzepten
  • Umgang mit Hilfsmitteln und Prothesen
  • Handeln in Notfällen, Erste Hilfe
  • Überleitungspflege
720
1.4. Anleiten, beraten und Gespräche führen
  • Kommunikation und Gesprächsführung
  • Beratung und Anleitung alter Menschen
  • Beratung und Anleitung von Angehörigen und Bezugspersonen
  • Anleitung von Pflegenden, die nicht Pflegefachkräfte sind
80
1.5. Bei der medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken
  • Durchführung ärztlicher Verordnungen
  • Rechtliche Grundlagen
  • Rahmenbedingungen
  • Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Mitwirkung im therapeutischen Team
  • Mitwirkung an Rehabilitationskonzepten
200
2. Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung  
2.1. Lebenswelten und soziale Netzwerke alter Menschen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
  • Altern als Veränderungsprozess
  • Demographische Entwicklungen
  • Ethniespezifische und interkulturelle Aspekte
  • Glaubens- und Lebensfragen
  • Alltag und Wohnen im Alter
  • Familienbeziehungen und soziale Netzwerke alter Menschen
  • Sexualität im Alter
  • Menschen mit Behinderung im Alter
120
2.2. Alte Menschen bei der Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung unterstützen
  • Schaffung eines förderlichen und sicheren Wohnraums und Wohnumfelds
  • Wohnformen im Alter
  • Hilfsmittel und Wohnraumanpassung
  • Haushalt und Ernährung
60
2.3. Alte Menschen bei der Tagesgestaltung und bei selbst organisierten Aktivitäten unterstützen
  • Tagesstrukturierende Maßnahmen
  • Musische, kulturelle und handwerkliche Beschäftigungs- und Bildungsangebote
  • Feste und Veranstaltungsangebote
  • Medienangebote
  • Freiwilliges Engagement alter Menschen
  • Selbsthilfegruppen
  • Seniorenvertretungen, Seniorenbeiräte
120
3. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit  
3.1. Institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen
  • System der sozialen Sicherung
  • Träger, Dienste und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Vernetzung, Koordination und Kooperation im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Pflegeüberleitung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
  • Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
120
3.2. An qualitätssichernden Maßnahmen in der Altenpflege mitwirken
  • Rechtliche Grundlagen
  • Konzepte und Methoden der Qualitätsentwicklung
  • Heimaufsicht
40
4. Altenpflege als Beruf  
4.1. Berufliches Selbstverständnis entwickeln
  • Geschichte der Pflegeberufe
  • Professionalisierung der Altenpflege; Berufsbild und Arbeitsfelder
  • Berufsverbände und Organisationen der Altenpflege
  • Teamarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
  • Ethische Herausforderungen der Altenpflege
  • Reflexion der beruflichen Rolle und des eigenen Handelns
60
4.2. Lernen lernen
  • Lernen und Lerntechniken
  • Lernen mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Arbeitsmethodik
  • Zeitmanagement
40
4.3. Mit Krisen und schwierigen sozialen Situationen umgehen
  • Berufstypische Konflikte und Befindlichkeiten
  • Spannungen in der Pflegebeziehung
  • Gewalt in der Pflege
80
4.4. Die eigene Gesundheit erhalten und fördern
  • Persönliche Gesundheitsförderung
  • Arbeitsschutz
  • Stressprävention und -bewältigung
  • Kollegiale Beratung und Supervision
60
Zur freien Gestaltung des Unterrichts 200
Gesamtstundenzahl


2.100
B. Praktische Ausbildung in der Altenpflege
  1. Einführung in das Praxisfeld unter Berücksichtigung institutioneller und fachlicher Rahmenbedingungen und Konzepte
  2. Mitarbeit am Pflegeprozess unter Anleitung
  3. Übernahme selbstständiger Teilaufgaben entsprechend dem Ausbildungsstand unter Einschluss der Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik und Therapie
  4. Übernahme selbstständiger Projektaufgaben, z.B. bei der Tagesgestaltung oder bei der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation
  5. Heranführung an die selbstständige Planung und Durchführung von Pflegeprozessen
Gesamtstundenzahl 2.500


weiter zu Begründung