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Professionelle Krankenpflege erfordert innovatives Denken und Handeln im Berufsalltag. |
Burnout in der AltenpflegeIn der öffentlichen Diskussion ist viel vom Pflegenotstand und von den mangelhaften materiellen Rahmenbedingungen der Altenpflege die Rede. Mit der hohen Quote der Aussteiger in pflegerischen Berufen gewinnt die Diskussion um die subjektive Verarbeitung belastender Situationen im Pflegebereich an Bedeutung. Diese Thematik wird seit einigen Jahren unter dem Begriff "Burnout-Syndrom" abgehandelt. Charakteristik des BurnoutAls Burnout kann man allgemein einen Zustand körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung bezeichnen. Damit gehen verringertes Leistungsvermögen, Arbeitsunzufriedenheit und eine Tendenz zur starken Abgrenzung gegenüber Klienten einher. Für Burnout sind eine Reihe von Erscheinungsformen typisch. Es handelt sich im einzelnen um: Distanzierungswünsche gegenüber Klienten, Hilflosigkeit, schwindendes Engagement, Zynismus gegenüber Klienten, Depressivität, emotionale Erschöpfung und Arbeitsunlust. Das Burnout-Syndrom entwickelt sich prozessual in verschiedenen Stadien: Der idealistischen Begeisterung folgt Stagnation und Frustration, die schließlich in depressiv geteilte Aggression umschlagen kann. Ursachen von Burnout
Die Bedingungsfaktoren von Burnout lassen sich auf drei Ebenen lokalisieren: Persönlichkeit der Helfer, Stress und Umwelt der Helfer (Arbeitsbedingungen, soziale Unterstützung, gesellschaftliche Rahmenbedingungen). Arbeits- und organisationsbezogene Ansätze vermuten im Stress eine entscheidende Ursache für Burnout. Der Verlauf einer Stressreaktion ist dabei nicht nur von belastenden Stressarten, sondern auch von der persönlichen Disposition, dem Bewältigungsverhalten, den persönlichen Ressourcen und der Unterstützung durch die Umwelt abhängig. Burnout resultiert aus einer nicht produktiven Form der Bewältigung von Belastungen in der Arbeitswelt des Helfers. Diese Reaktionen kommen zustande, wenn den Anforderungen nicht genügend oder adäquate Bewältigungsressourcen (z. B. in Form von Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte) entgegenstehen, so dass sich zwischen Anforderungen und Ressourcen ein Ungleichgewicht entwickelt. Um Burnout zu vermeiden, sind soziale Unterstützungssysteme auch am Arbeitsplatz erforderlich, die den vorhandenen Belastungen entgegenwirken können. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine verbreitete Skepsis gegenüber Supervision: Viele lehnen Supervision wegen der stark psychologisierenden und als Eindringen in die Privatsphäre interpretierten Intervention ab. |
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Der dritte Altenbericht
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