
Krebs ist die umgangssprachliche Sammelbezeichnung für bösartige Neubildungen mit unterschiedlichen Symptomen und Verläufen. Als Synonym für Krebs wird auch das Wort Tumor verwendet wird. Der Begriff Krebs ist dem lateinischen Wort "cancer" und dem griechischen "karkínos" entlehnt. Hiervon leitet sich "Karzinom" (=Krebsgeschwulst) ab. Krebs besteht aus entarteten Zellen, die anders aussehen, sich schnell teilen, in andere Gewebe wuchern und dabei das gesunde Gewebe zerstören. Krebs zellen wandern ungebremst von ihrem Ursprungsort über das Blut oder das Lymphsystem in andere Organe und bilden dort Tochtergeschwülste (Metastasen).
Nach modernem Verständnis ist Krebs die Folge
von Veränderungen im genetischen Bauplan, in der Erbsubstanz.
Die Entstehung von Krebs wird durch äußere
Risikofaktoren begünstigt: Krebs und Vererbung
Risikofaktoren für Krebs
Falsche Ernährung und Alkohol sind für eine große
Anzahl von Krebsarten verantwortlich.
Ernährung und Krebs
Zu den vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs zählt das
Rauchen
Rauchen und Krebs
Krebs ist nicht gleich Todesurteil. In den letzten
Jahrzehnten wurden die Diagnose- und Therapieverfahren für
Krebs verfeinert. Um genau zu wissen, wie man eine Krebserkrankung
behandeln soll, hat man die Tumoren nach ihrer Ausbreitung und
Bösartigkeit (Malignität) in Stadien eingeteilt. Das
internationale Klassifikationssystem für Krebs ist das
TNM-System.
Die Kernpunkte des TNM-Systems sind:
T steht für Tumor
N steht für Lymphknotenbefall
M steht für Metastasen
| T | Primärtumor |
| Tis | Nichtinvasives Karzinom (Carcinoma in situ) |
| T0 | Keine Anhaltspunkte für Primärtumor |
| T1,T2,T3,T4 | Von T1 bis T4 zunehmende Größe und Ausdehnung des Primärtumors |
| TX | Mindesterfordernisse zur Erfassung des Primärtumors nicht erfüllt |
|
N |
Regionale Lymphknoten |
| N0 | Keine Anhaltspunkte für regionale Lymphknotenbeteiligung |
| N1, N2, N3 | N1 steht für den Befall von Lymphknoten in der nächsten Umgebung des Tumors, N2 und N3 für den Befall weiter entfernter Lymphknoten |
| N4 | Befall nicht regionaler Lymphknoten |
| NX | Mindesterfordernisse zur Erfassung von Lymphknotenbeteiligung nicht erfüllt |
|
M |
Metastasen |
| M0 | Keine Anhaltspunkte für Metastasen |
| M1 | Fernmetastasen vorhanden |
| MX | Mindesterfordernisse zur Erfassung von Fernmetastasen nicht erfüllt |
|
G |
Histologische Einteilung (Grading = G) nach Bösartigkeit (Malignität) |
| G1, G2, G3 | Gut, mäßig, schlecht differenziert. Je höher die Gradzahl, desto unähnlicher ist der Tumor dem Ursprungsgewebe und desto bösartiger ist er |
| G4 | undifferenziert (sehr bösartig) |
| GX | Differenzierungsgrad kann nicht bestimmt werden |
Tabelle: Das TNM-System zur Stadieneinteilung bei
Krebs nach der UICC (Internationale Union gegen Krebs)
Zusätzliche nicht zwingend vorgeschrieben
Kürzel im TNM-Syste je nach verwendetem
Diagnoseverfahren:
| TNM/pTNMTNM/pTNM: | klinische/postoperative (=p) histopathologische Klassifikation |
| Präfix Y: | mit anderer Therapieform vorbehandelt |
| Präfix r: | (rTNM/rpTNM) Rezidive |
| C-Faktor: | C=certainty) Zuverlässigkeit des verwendeten diagnostischen Verfahrens; von C1 (Klinische Untersuchung) bis C5 (Autopsie). Beispielsweise T3C2, N2C1, pM0C2.Methode |
Übersichtsgrafik der relativen
Überlebensraten bei Krebs (Robert Koch Institut)
Eine gesunde Ernährung hat einen großen Einfluss auf die
Entstehung von Krebs, aber eine sogenannte "Krebsdiät" als Wunderwaffe
gegen den Krebs gibt es nicht. Durch die Krebserkrankung ist der Nährstoff- und der Energiebedarf
erhöht. Deshalb steht eine optimale Nährstoffversorgung im Vordergrund,
die die Abwehrkräfte stärkt. Mit einer gesunden Ernährung werden
die Voraussetzungen für ein besseres Befinden
der an Krebs erkrankten Menschen geschaffen.
Ernährung bei Krebs
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